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Breakfast on Pluto (alles Reisen, nur kein Film) |
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Die Worte Kinofilme und Kino sind Relikte aus einer Vergangenheit, die bis heute nicht den Nachweis antreten konnte, dass Kino tot ist. Es gibt eigentlich keinen Grund dafür, dass man sich Kinofilme in einem Kino ansehen sollte. Vor dem Fernsehen war das die einzige Art der Vorführung für Kinofilme. Aber das Kino und die Kinofilme sind am 05. Februar 1894, seit der 1. Filmvorführung im New-Yorker Stadtteil Manhattan, eine starke Verbindung eingegangen, die unsterblich zu sein scheint. Wer die letzten fünfzig Jahre erlebt hat, weiß, dass das Kino und die Kinofilme drauf und dran waren, nicht mehr bestehen zu können. Die technischen Weiterentwicklungen der Leinwand- und Vorführtechnik und der Tontechnik haben dem Kinofilm und dem Kino geholfen, heute noch zu bestehen. Und auch die Kinobauten wurden so gestaltet, dass man sich in einem Filmfreizeit-Center fühlt. Ein Übriges tat der Anspruch, dass Kino und damit die Kinofilme große Kultur seien, die man auf jeden Fall, auch mit den Geldern der Steuerzahler erhalten müsste, soweit es sich um deutsche Kinofilme handelte. Die Filmförderung war geboren. In Verbindung mit den öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern, die bereit waren, mit zu finanzieren, wenn die Kinofilme später über den TV-Bildschirm flimmern durften, war ein Stück des Erhaltungsvorgangs Kino und Kinofilme geboren. Dann ist da Hollywood, das in regelmäßigen Abständen große Filme dreht, die man gerne auf der großen Leinwand sieht, die mehr Illusion vermittelt, als der kleine Bildschirm. Eigentlich muss man sich die Frage stellen, ob es nicht schön ist, dass das Kino und die Kinofilme überlebt haben. |
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